Trauer

Roland Kachler, In meinen Träumen finde ich dich. Wie Träume in der Trauer helfen, Stuttgart 2014.
Viele Hinterbliebene wünschen sich, die Nähe zu ihrem geliebten Verstorbenen weiterhin zu spüren, ihm vielleicht im Traum wieder zu begegnen oder eine Botschaft von ihm zu empfangen. Trauer-Experte Roland Kachler hilft, Träume in der Trauer zu verstehen. Auch zum Umgang mit Alpträumen und zum Schlaf allgemein gibt er konkrete Hilfestellung. Mit seiner Traumkunde zeigt der Psychologe auf, wie Träume zu einer neuen Beziehung zum Verstorbenen führen und Wegweiser in ein wieder gelingendes Leben sein können.

Anne und Nikolaus Schneider, Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist
Leben und Glauben mit dem Tod eines geliebten Menschen
Wenn ein geliebter Mensch stirbt, hinterlässt das ein Gefühl großer Leere in uns. Und es führt uns oft an die Grenzen unseres Gottvertrauens. Anne und Nikolaus Schneider haben das erlebt, als ihre Tochter Meike an Leukämie starb.

 

 

Sylvia Börgens, Wie aus Trauer Neues wächst. Ich finde Trost in meinem Tun, Stuttgart 2010.
Es ist unwahrscheinlich, dass wir in der Trauer um einen Verstorbenen völlig neue Wege wählen als in bereits erlebten Extremsituationen. Dabei gibt es Menschen, die eher einen gefühlsbetonten Weg wählen und viele, die »etwas tun« möchten, um nicht ständig mit Emotionen und Grübeleien konfrontiert zu sein.

 

 

dada peng, mein buch vom leben und sterben
»Es war eigentlich ein sehr schöner Vormittag mit meiner toten Mutter .« Who the fuck is Dada Peng? Dada Peng ist Chansonnier und Songwriter, Moderator und ehrenamtlicher Mitarbeiter und Unterstützer der Hospizbewegung. Der frühe Krebstod seiner Eltern hat ihn nicht nur mit dem Thema Sterben konfrontiert, sondern zu einer intensiven Auseinandersetzung damit bewogen – und zwar auf eine unkonventionelle, packende und außer­gewöhnliche Weise.

 

Manu Keirse, Die andere Seite der Liebe. Was in der Trauer guttut.
Aus dem Niederländischen von Bärbel Jänicke. Ostfildern 2013.
Dies ist kein Buch über den Tod. Es ist ein Buch über das Leben – über das Leben von jenen, die den Verlust eines geliebten Menschen überlebt haben.

 

 

 

Freya von Stülpnagel, Ohne dich. Hilfe für Tage, an denen die Trauer besonders schmerzt
Wenn ein uns nahestehender Mensch stirbt, wissen wir häufig nicht, wie es weitergehen soll. Trost, Verständnis und auch in dieser Situation praktikable Hilfen bietet die Autorin an, die selbst ein Kind verloren hat und inzwischen langjährige Trauerbegleiterin ist.

 

 

Birgit Heller, Wie Religionen mit dem Tod umgehen. Grundlagen für die interkulturelle Sterbebegleitung, 2012.
Religionen geben Antworten auf den Tod. Sie deuten den Tod als Übergang in eine andere Existenzform und prägen verschiedene menschliche Sterbekulturen. Will man Bedingungen für ein menschliches und menschenwürdiges Sterben schaffen, muss man daher die kulturellen und religiös-weltanschaulichen Differenzen zwischen Menschen beachten.

 

Christina Kayales, Trauer und Beerdigung. Eine Hilfe für Angehörige, Göttingen 2011.
Dieses Taschenbuch bietet durch klar gegliederte Informationen praktischen Beistand aber auch behutsam tröstliche Anregungen zum Umgang mit Tod und Sterben. Die erfahrene Pastorin Christina Kayales schildert, was nach einem Sterbefall zu beachten ist. Sie erklärt die Abläufe einer christlichen Beerdigung und verschiedene Rituale und Traditionen, die beim Abschied nehmen zur Verfügung stehen. Gedichte, Zitate, Bilder, kurze Texte und Lieder zum Umgang mit Tod und Sterben laden ein, innezuhalten und der eigenen Trauer Raum zu geben.

 

Maureen Grimm und Anja Sommer, Still geboren, 2011.
Der Tod begegnet uns in unserer Gesellschaft meist still und im Verborgenen. Insbesondere wenn Kinder während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach sterben, bleibt diese Erfahrung in starkem Maße tabuisiert. Für die Frauen und Eltern verkehrt sich die freudige Erwartung in ein tragisches Ereignis, auf das im Umfeld meist mit Beklemmung und Sprachlosigkeit reagiert wird.

 

Martin Stankowski, Rainer Pause, Tod im Rheinland. Eine bunte Knochenlese mit letzten Worten von Elke Heidenreich.
Darf man das – sich über den Tod lustig machen? Nun, zwei Rheinländer tun es, und zwar gänzlich unverkrampft und auch nicht nur zur Karnevalszeit. Der Kölner Stadthistoriker Martin Stankowski und der Kabarettist Rainer Pause würzen ihre Kulturgeschichte ‚Tod im Rheinland‘ mit einer starken Prise schwarzen Humor. Das Ergebnis ist ein ernsthaftes und zugleich heiter-amüsantes Programm, das mit Freude ein Tabu bricht und dabei jedem die Chance bietet, sich dem schwierigen Thema zu nähern.

Georg Schwikart, Aus der Tiefe. Ein Trostbuch für verwaiste Eltern. Mit Audio-CD, Gütersloh 2013.
Georg Schwikart zeigt in diesem Buch, wie Menschen lernen können, mit der besonderen Trauer um ein verstorbenes Kind umzugehen: Es lädt ein auf einen heilsamen Weg, auf dem Emotionen ausdrücklich erwünscht sind.

 

Jorgos Canacakis, Ich sehe deine Tränen. Trauern, Klagen, Leben können
Stuttgart 2006.
Ein Klassiker in der Trauerliteratur. Dieses Buch des griechischen Psychologen und Therapeuten Jorgos Canacakis basiert auf seinen langjährigen, auch persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Trauer sowie auf umfangreichen wissenschaftlichen Forschungen. In leicht verständlicher Sprache stellt er dar, dass Trauer eine notwendige Reaktion ist, die zum Leben dazugehört. Sie ist durch Zeit und Vergessen nicht »heilbar«, sondern ein tiefes Gefühl mit enormer Energie, das kreativ für einen neuen Lebensbeginn eingesetzt werden kann.

Caitlin Doughty, Fragen Sie Ihren Bestatter. Lektionen aus dem Krematorium, München 2016.
Wie befördert man übergewichtige Tote aus dem obersten Stockwerk auf die Straße? Wie geht man mit den schockierten Angehörigen um? Und wie bekommt man die Knochen in die Urne? In ihrem unter die Haut gehenden Memoir berichtet Caitlin Doughty in teils komischen, teils bizarren Szenen von ihrer etwas anderen Arbeit. Ein eindrucksvolles Plädoyer dafür, unsere Toten nicht länger hinter einem Vorhang aus Angst und Tabus verschwinden zu lassen.

 

Benita Joswig, Wortflügel. Briefe eines langen Abschieds, 2015.
Benita Joswig, Theologin und Künstlerin, lässt in Briefen und Artikeln die Öffentlichkeit an ihrem vom Tode bedrohten Leben teilnehmen. „Wer schreibt lebt“, so formulierte sie. Ihr war es ein Bedürfnis sich mitzuteilen. Aus den Mails, die sie in den letzten zwei Jahren ihres Lebens an Freundinnen und Freunde schrieb, entstand ein persönliches und zugleich theologisches Buch.

 

Peter Godzik (Hg.), Trauernden nahe sein, Steinmann Verlag 2011.
Ein Lern- und Lebensweg
Ein wichtiges Buch, um zu lernen, wie man Menschen, die trauern, begleiten und trösten kann. Nicht als „leidiger Tröster“ oder irgendwie „besserwisserisch“, sondern mitmenschlich nah, aufmerksam im Begleiten und Zuhören, damit die Trauernden sich so fühlen können: wahrgenommen, begleitet, gehört, verstanden, weitergegangen, geblieben, losgelassen, aufgestanden. Wunderbare Texte aus Literatur, Philosophie, Theologie und Psychologie befördern diese acht Schritte guter Trauerbegleitung.

Angelika Daiker, Es wird wieder schön, aber anders, Ein Buch für verwitwete Frauen, Ostfildern 2013.

 

 

 

 

Rüggeberg, Bernadette / Rüggeberg, Klaus / Rüggeberg, Lea, Plötzlich Tod, Stuttgart 2013.
Als Familie weiterleben
Tobias (30) stirbt bei einem Unfall im Urlaub. Freunde und Familie bleiben fassungslos zurück. Hier erzählen seine Eltern und seine drei Schwestern, wie sie die ersten Trauerjahre überstanden haben. Jeder auf seine Weise. Sie umkreisen Themen, die jeden Trauernden beschäftigen.

 

Regine Schneider, Paul ist tot. Witwengeschichten, Hamburg 2014.

 

 

 

 

 

Angelika Daiker / Anton Seeberger, Wortbrüche. Klagegebete für Trauernde, Düsseldorf 2011.

 

 

 

 

Oliver Bantle, Wolfs letzter Tag. Ein Lebenskunst-Roman, 2015.
Wolfs letzter Tag ist eine Geschichte, die dem Abschied vom Leben den Schrecken nimmt.

 

 

 

 

Cornelia Gorenflo, Unsere Liebe bleibt: Trost in schweren Zeiten, Freiburg 2014.

 

 

 

 

 

Barbara Pachl-Eberhart, Vier minus drei. Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand, München 2012.
Es gibt wohl nichts Tragischeres, als von einem Moment auf den anderen seine Familie zu verlieren. Barbara Pachl-Eberhart hat es erlebt: Im März 2008 starben ihr Mann und ihre beiden kleinen Kinder durch einen Verkehrsunfall. In diesem Buch schildert die Autorin, wie sie sich ihrem Schicksal stellte.

 

 

Peter Godzik (Hg.), Der eigenen Trauer begegnen, Steinmann Verlag 2011.
Ein Lebens- und Lernbuch
Ein Buch, das trauernden Menschen sensibler Wegbegleiter und Helfer sein möchte. Ich kann darin lesen und betrachten, nachdenken und allmählich verstehen. Ich begegne unterschiedlichen Stimmen und Ansichten und finde meinen ganz persönlichen Trauerweg.

 

Stephanie Witt-Loers, Trauernde Jugendliche in der Schule, Göttingen 2012.
Ein praktisches Handbuch zum Umgang mit Trauerfällen in der Schule.

 

 

 

 

Verena Kast, Trauern. Phasen und Chancen des psychischen Prozesses
Stuttgart 2013

 

 

 

 

 

Gerd Laudert-Ruhm und Susanne Oberndörfer, .und das Leben bekommt mich zurück
Stuttgart 2005
Ein Lesebuch (nicht nur) für Verwitwete. Mit einem Vorwort von Chris Paul.

 

 

 

Erhard Weiher, Die Religion, die Trauer und der Trost. Seelsorge an den Grenzen des Lebens
Mainz 3. Aufl. 2007

 

 

 

Klaus Dirschauer, Worte zur Trauer
München 5. Aufl. 2011

 

 

 

 

 

Hubert Böke, Mein Herz ist wie April. Geschichten vom Trauern und vom Leben, Ostfildern 2016.
In der Trauer reicht der Erfahrungshorizont von bitterer Kälte und Dunkelheit bis hin zum Aufbrechen zarter Knospen im ersten milden Frühlingslicht. So gesehen erfasst der April wie kein anderer Monat die Gefühlswelt Trauernder. Diese Erfahrung nimmt der Seelsorger und Trauerbegleiter Hubert Böke auf und webt sie wie einen roten Faden in seine Geschichten ein.

 

 

Barbara Pachl-Eberhart, Warum gerade du? Persönliche Antworten auf die großen Fragen der Trauer, München 2014.
Warum musstest du sterben? Warum hört der Schmerz nicht auf? Werde ich jemals wieder glücklich sein? . Die großen existenziellen Fragen der Trauer – Barbara Pachl-Eberhart musste sie sich allesamt stellen und ihre eigenen Antworten darauf finden. Nachdem sie ihren Mann und ihre beiden Kinder bei einem Unfall verloren hatte, stand auch ihr Leben plötzlich still.

 

 

Chris Paul, Wie kann ich mit meiner Trauer leben? Ein Begleitbuch. 3. Aufl. Gütersloh 2009

 

 

 

 

 

Thomas Weiss, Auch Finsternis ist nicht finster bei dir, Gütersloh 2011.
Gebete und Meditationen für die Begleitung Sterbender und Trauernder

 

 

 

 

 

Bäume wachsen in den Himmel. Sterben und Trauern. Ein Buch für Menschen mit geistiger Behinderung
In drei Lebensgeschichten – Kind, Erwachsener und alter Mensch – versucht das Buch, Anregungen für den Umgang mit Trauer und Tod zu geben. Einfache Sprache, Illustrationen, Fotosequenzen und praktische Handlungsvorschläge helfen Menschen mit geistiger Behinderung, mit dem Thema umzugehen.

 

 

Sandra Wiedemann, Am Ende aller guten Hoffnung. Sterbehilfe im Mutterleib? 2014.

 

 

 

 

 

Britta Laubvogel und Jost Wetter-Parasie, Wenn die Liebe Trauer trägt, Gießen 2012.
Was beim Abschiednehmen von einem lieben Menschen hilft – Britta Laubvogel, die ihren Mann 2006 mit gerade mal 50 Jahren durch Lungenkrebs verlor, erzählt ihre Geschichte. Und darüber, was ihr in der Zeit der Trauer um den geliebten Menschen geholfen hat. Jost Wetter-Parasie, Arzt, Psychotherapeut und Freund der Familie, kommentiert – als Freund und als professioneller Berater. Gemeinsam entstand ein tröstendes, ermutigend praktisches und sehr persönliches Buch.

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