Trauersprüche

A

„Aber nunmehr ist es Zeit, dass wir gehen, ich, um zu sterben, und ihr um zu leben. Wen von uns das bessere Los erwartet, das weiß niemand als Gott allein.“ – Platon


„Ach schrittest du durch den Garten noch einmal in raschem Gang, wie gerne wollt ich warten, warten stundenlang.“ – Theodor Fontane


„Alles hat seine Zeit, es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.“ – Autor unbekannt (wird irrtümlich Dietrich Bonhoeffer zugeschrieben)


„Alles hat seine Stunde und jedes Geschehen unter dem Himmel hat seine Zeit; eine Zeit zum Leben und eine Zeit zum Sterben.“ –  frei nach der Bibel, Prediger 3, 1-4


„Alles Leben ist nur ein Fragment.“ – wird Franz Kafka zugeschrieben


„Alles was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.“ – Maxim Gorki


„Als der Herr sah, dass der Weg zu lang, die Berge zu hoch und der Atem zu schwach, legte er seinen Arm um seine Schulter und nahm ihn mit in seine neue Welt.“ – Autor unbekannt


„Als ihre Füße versagten, der Atem kürzer wurde und die Kräfte sie verließen, sprach Gott, der Herr: „Komm heim zu mir.“ – Autor unbekannt


„Anfangs wollt ich fast verzagen und ich glaubt, ich trüg es nie.  Und ich hab es doch getragen – aber fragt mich nur nicht wie.“ – Heinrich Heine


„Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe.“ – Aurelius Augustinus


B

„Bedenke stets, dass alles vergänglich ist, dann wirst du im Glück nicht so fröhlich und im Leid nicht so traurig sein.“ – Sokrates


„Bedenkt, dass er/sie eine sehr schöne Zeit gehabt hat, und dass nichts dadurch besser wird, wenn man es tausend mal hat. – Ernest Hemingway


C


D

„Danke für den Weg, den Du mit uns gegangen bist. Danke für die Hand, die uns so hilfreich war. Danke, dass es Dich gab“ – Rainer Maria Rilke


„Das Bewusstsein eins erfüllten Lebens und die Erinnerung an viele gute Stunden sind das größte Glück auf Erden.“ – Marcus Tullius Cicero


„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.“ – Albert Schweitzer


„Das Leben ist ein Kampf, lebe ihn. Das Leben ist Freude, koste sie. Das Leben ist ein Versprechen, halte es. Das Lebens ist auch Traurigkeit, überwinde sie.“ – Mutter Theresa


„Das Schönste, das ein Mensch hinterlassen kann, ist, dass man lächelt, wenn man sich seiner erinnert.“ – Theodor Fontane


„Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.“ – Albert Schweitzer


„Das was ich für euch war, bin ich immer noch. Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt. Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt. Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben. Denkt an mich. Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.“ – Autor unbekannt


„Denkt an mich nicht als Tote, sondern als Lebende, so dass ihr den Mut habt, von mir zu erzählen und auch zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, wie ich ihn im Leben hatte.“ – Autor unbekannt


„Denn ich bin ein Mensch gewesen, und das heißt ein Kämpfer sein.“  – Johann Wolfgang Goethe


„Denn wo ich weile, dort ist Frieden. Dort leuchtet mir ein ewiger Tag!“ – Annette von Droste-Hülshoff


„Der Mensch, den wir lieben, ist nicht mehr da, wo er war, aber er ist überall, wo wir sind und seiner gedenken.“ – Aurelius Augustinus


„Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.“ – Hermann Hesse


„Der Tod bedeutet nichts. Ich bin nur über die Schwelle in den nächsten Raum gegangen. […] Ich warte auf dich – irgendwo in deiner Nähe. Alles ist gut.“ – Henry Scott Holland


„Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.“ – Franz von Assisi


„Der Tod ist (nur) die uns zugewandte Seite jenes/eines Ganzen, dessen andere Seite Auferstehung heißt.“ – Romano Guardini


„Der Tod ist gewissermaßen eine Unmöglichkeit, die plötzlich zur Wirklichkeit wird.“ – Johann Wolfgang von Goethe


„Der Tod ist kein Abschnitt des Daseins, sondern nur ein Zwischenereignis, ein Übergang aus einer Form des endlichen Lebens in eine [recte: die] andere.“ – Wilhelm von Humboldt


„Der Tod ist nicht das Ende, nicht die Vergänglichkeit. Der Tod ist nur die Wende, Beginn der Ewigkeit.“ – Autor unbekannt


„Der Tod ist nichts. Ich bin nur in das Zimmer nebenan geangen. Ich bin ich, ihr seid ihr. Das was ich für euch war, bin ich immer noch. Gebt mir den Namen, den ihr mit immer gegeben habt. Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt. Gebraucht nicht eine andere Redeweise, seid nicht feierlich oder traurig, lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben. Betet, lacht, denkt an mich, betet für mich, damit mein Name ausgesprochen wird, so wie es immer war, ohne irgendeine besondere Betonung, ohne die Spur eines Schattens: Das Leben bedeutet das, was es immer war. Der Faden ist nicht durchschnitten. Warum soll ich nicht mehr in eueren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin? Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges.“ – Carles Peguy


„Der Tod kann auch freundlich kommen zu Menschen, die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will, deren Augen müde werden, deren Stimme mir nur noch sagt: Es ist genug. Das Leben war schön.“ – Autor unbekannt


„Der Tod verbirgt kein Geheimnis. Er öffnet keine Tür. Er ist das Ende eines Menschen. Was von ihm überlebt, ist das, was er anderen Menschen gegeben hat, was in ihrer Erinnerung bleibt.“ – Norbert Elias


„Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht zerrissen.“ – Thomas Mann


„Die Blätter fallen, fallen wie von weit, / als welkten in den Himmeln ferne Gärten; / sie fallen mit verneinender Gebärde. / Und in den Nächten fällt die schwere Erde / aus allen Sternen in die Einsamkeit. / Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. / Und sieh dir andre an; es ist in allen. / Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen / unendlich sanft in seinen Händen hält.“ – Rainer Maria Rilke


„Die Erde sinkt zurück, die Fesseln und die Schmerzen: Ich bin am Himmel Stern geworden und fühl‘ im All den Schlag von Gottes weitem Herzen.“ – Wolfgang Borchert


„Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“ – Jean Paul


„Die Glocken klingen viel anders denn sonst, wenn einem ein Freund stirbt, der ihm lieb ist.“ – Martin Luther


„Die Liebe ist stärker als der Tod, nicht verloren, nur vorausgegangen.“ – Michelangelo


„Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.“ – Wilhelm Busch


„Die Trauer ist die einzig mögliche Antwort unseres Herzens auf den Tod eines geliebten Menschen.“ – Novalis


„Die wir geliebt und die uns sterben, sind nicht mehr an dem Ort, wo sie lebten und wirkten – aber sie sind überall, wo wir sind.“ – Aurelius Augustinus


„Du bist erlöst von deinem Leiden, lässt und alle in tiefem Schmerz, ach, wie so schwer ist doch das Scheiden. Nun ruhe aus, du gutes Herz.“ – Autor unbekannt


„Du hast gesorgt, Du hast geschafft, bis Dir die Krankheit nahm die Kraft.  Schmerzlich war’s vor Dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen. Dein gutes Herz, es schlägt nicht mehr, Dein Platz im Haus ist still und leer. Hab tausend Dank für Deine Müh, vergessen werden wir dich nie!“ – Autor unbekannt


„Du lebst „Das Leben“ zweimal: Das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung!“ – Honoré de Balzac


„Dulden muss der Mensch sein Scheiden aus der Welt.“ – William Shakespeare


E

„Eben noch da gewesen, eben noch gelacht, eben noch voller Zuversicht, eben noch geplant, eben noch gekämpft, plötzlich fort.“ – Autor unbekannt


„Ein Licht ist ausgegangen, aber es ist nicht verloschen. Denn tot ist nur, wer vergessen wird.“ – Ernest Hemingway


„Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, lebt nicht mehr. Vergangene Bilder ziehen in Gedanken vorbei. Erinnerung ist das Einzige, was bleibt.“ – Autor unbekannt


„Einst werde ich liegen im Nirgend bei einem Engel irgend.“ – Paul Klee


„Er ist einfach gegangen, ganz still, wie der Tag geht, wenn die Nacht kommt.“ – Victor Hugo


„Erinnerung ist eine Form der Begegnung.“ – Khalil Gibran


„Es gibt Menschen, die wir in der Erde begraben aber andere, die wir besonders zärtlich lieben, sind in unser Herz gebettet.“ – Honorè de Balzac


„Es gibt nichts, was die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann. […] Je schöner und voller die Erinnerung, desto härter die Trennung. Aber die Dankbarkeit schenkt in der Trauer eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.“ – Dietrich Bonhoeffer


„Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann; dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele.“ – Hugo von Hofmannsthal


„Es ist mir, als kennte man nicht das ganze Leben, wenn man nicht den Tod gewissermaßen in den Kreis einschließt.“ – Wilhelm von Humboldt


„Es nimmt der Augenblick, was Jahre geben.“ – Johann Wolfgang von Goethe


„Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen jung entgegen senden, des Lebens Ruf an uns wird niemals enden … Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!“ – Hermann Hesse


F

„Falls der Tod aber gleichsam ein Auswandern ist, von hier an einenn anderen Ort, und wenn es wahr ist, was man sagt, dass alle die gestorben sind, sich dort befinden, welch ein größeres Glück gäbe es wohl als dieses?“ – Sokrates


„Für die Welt warst du nur ein Mensch, für uns warst du die ganze Welt.“ – Autor unbekannt


G

„Gekämpft hast Du allein, gelitten haben wir gemeinsam, verloren haben wir alle.“ – Autor unbekannt


„Gottes Hände sind meine Zuversicht, durch alles Dunkel führen sie doch zum Licht.“ – Autor unbekannt


H

„Herr, Dir in die Hände sei Anfang und Ende, sei alles gelegt.“ –Eduard  Mörike


„Herr es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren und auf den Fluren lass die Winde los.“ – Rainer Maria Rilke


I

„Ich bin dann mal weg.“ – Titel eines Buches von Hape Kerkeling


„Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe.“ – Autor unbekannt


„Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume, ich bin in Euch und geh‘ durch Eure Träume.“ – Michelangelo


„Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt.“ – Johann Wolfgang von Goethe


„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise Jahrtausende lang; und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang.“ – Rainer Maria Rilke


„Ich sag‘ es jedem, dass er lebt und auferstanden ist, dass er in unserer Mitte schwebt und ewig bei uns ist.“- Novalis


„Ich weiß nichts vom Tod, aber ich weiß, dass Gott die Ewigkeit ist. Und ich weiß dies noch, dass er mein Gott ist.“ – Martin Buber


J

„Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.“ – Dietrich Bonhoeffer


„Jedes Geschöpf ist mit einem anderen verbunden und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten.“ – Hildegard von Bingen


L

„Lass warm und hell die Kerzen heute flammen, die du in unsre Dunkelheit gebracht. Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen. Wir wissen es, sein Licht scheint in der Nacht.“ – Dietrich Bonhoeffer


M

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ – Antoine de Saint-Exupéry


„Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.“ – Autor unbekannt


„Mit jedem Menschen stirbt eine Welt.“ – Gerhart Hauptmann


„Müde bin ich, geh‘ zur Ruh'“ – Luise M. Hensel


N

„Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die meisten Jahre zählt, sondern der, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.“ – Jean-Jacques Rousseau


„Nicht trauern wollen wir, dass wir ihn verloren haben, sondern dankbar sein, dass wir ihn gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen, denn wer in Gott stirbt, der bleibt in der Familie.“ – Hieronymus


„Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ungewisser als seine Stunde.“ – Anselm von Canterbury


„Nie erfahren wir unser Leben stärker als in großer Liebe und tiefer Trauer.“ – Rainer Maria Rilke


„Niemand ist fort, den man liebt, denn Liebe ist ewige Gegenwart.“ – Stefan Zweig


„Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig, und die, die es sind, sterben nie. Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind. Niemand, den man [wirklich] liebt, ist jemals tot.“ – Ernest Hemingway


O

„Obwohl wir Dir die Ruhe gönnen, ist doch voll Trauer unser Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können, war für uns der größte Schmerz.“ – Autor unbekannt


P


Q


R

„Rasch tritt der Tod den Menschen an, Es ist ihm keine Frist gegeben.“ – Friedrich Schiller


S

„Sprache wird allen gegeben, Weisheit des Herzens wenigen.“- Disticha Cantonis


T


U

„Und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände und er winkt und lächelt leise – und die Reise ist zu Ende.“ – Matthias Claudius


„Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.“ – Joseph von Eichendorff


„Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst dich daran erinnern, wie gerne du mit mir gelacht hast.“ – Antoine de Saint-Exupéry


W

„Wenn Du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne; weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.“ – Antoine de Saint-Exupéry

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