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Trauernde begleiten

Karina Kopp-Breinlinger/Petra Rechenberg-Winter, In der Mitte der Nacht beginnt ein neuer Tag. Mit Verlust und Trauer leben [1]
Ein Buch für Trauernde und TrauerbegleiterInnen. München 2003.

 

 

 

 

 

Klaus Dirschauer, Worte zur Trauer [2]
München 5. Aufl. 2011

 

 

 

 

 

 

Du bist mir täglich nahe… Sterben, Tod, Bestattung, Trauer. Eine Evangelische Handreichung für Menschen, die trauern und sie in ihrer Trauer begleiten [3]
Hannover 2006

 

 

 

 

 

Verena Kast, Trauern. Phasen und Chancen des psychischen Prozesses [4]
Stuttgart 2013

 

 

 

 

 

Hannah Lothrop, Gute Hoffnung jähes Ende [5]
München 2005

 

 

 

 

 

Christa Pauls/ Uwe Sanneck/ Anja Wiese, Rituale in der Trauer, 2. überarb. Aufl. Hamburg 2007. [6]

 

 

 

 

 

 

Ruth Rau, Tröstlich hast du mich berührt. Worte der Zuversicht [7]
Kevelaer 2005

 

 

 

 

Erhard Weiher, Die Religion, die Trauer und der Trost. Seelsorge an den Grenzen des Lebens [8]
Mainz 3. Aufl. 2007

 

 

 

 

 

Ein Engel an der leeren Wiege [9]
Handreichungen der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern zur seelsorgerlichen Begleitung bei Fehlgeburt, Totgeburt und plötzlichem Säuglingstod

 

Gottfried Lutz und Barbara Künzer-Riebel, Nur ein Hauch von Leben [10]
Eltern berichten vom Tod ihres Babys und von der Zeit ihrer Trauer

 

 

 

 

Joachim Müller Lange, Wieder festen Boden gewinnen [11]
Wege aus der Trauer nach einem einschneidenden Erlebnis, Altenstadt 2005

 

 

 

 

Mechthild Ritter, Wenn ein Kind stirbt [12]
Ein Begleiter für trauernde Eltern und Geschwister, Stuttgart 2003

 

 

 

 

 

Mit dem Tod leben, Lernort Gemeinde [13]
Heft 3/2005

 

 

 

 

Trauer nach Suizid bei Kindern und Jugendlichen [14]
AGUS-Schriftenreihe: Hilfen in der Trauer nach Suizid

 

 

 

 

 

Erhard Domay und Annedore Methfessel (Hg.), Arbeitsbuch Trauernde begleiten [15]
Gütersloh 2004

 

 

 

 

Karl Heinz Bierlein, Wenn Worte fehlen [16]
Gebete. München 2. Aufl. 2007
Kleines Buch, passt in jede Handtasche

 

 

 

 

Marie-Luise Bödiker/ Monika Theobald, Trauer-Gesichter [17]
Hilfen für Trauernde – Arbeitsmaterialien für die Trauerbegleitung, Wuppertal 2007

 

 

 

 

[18]Barbara Cramer, Bist du jetzt ein Engel? [19]
Mit Kindern und Jugendlichen über Sterben und Tod reden, Tübingen 2. überarb. und erw. Aufl. 2012

 

 

 

 

Andreas Ebert/Peter Godzik (Hg.), Verlaß mich nicht, wenn ich schwach werde [20]
Handbuch zur Begleitung Schwerkranker und Sterbender, Rissen 1993

 

Kristian Fechtner, Kirche von Fall zu Fall [21]
Kasualpraxis in der Gegenwart – eine Orientierung

 

 

 

 

 

Christine Fleck-Bohaumilitzky, Wenn KInder trauern. [22]
Ratgeber Erziehung, 2003

 

 

 

 

Margit Franz, Tabuthema Trauerarbeit [23]
Erzieherinnen begleiten Kinder bei Abschied, Verlust und Tod, München 2002

 

 

 

 

 

Earl A. Grollman, Mit Kindern über den Tod sprechen [24]
Ein Ratgeber für Eltern, Neukirchen-Vluyn 4. Aufl. 2004.

 

 

Hans Martin Gutmann, Mit den Toten leben – eine evangelische Perspektive [25]
2. Aufl. 2011.

 

 

 

 

Leben trotz Tod, Jahrbuch für Biblische Theologie Bd. 19 [26]
Neukirchen-Vluyn 2004

 

 

 

 

 

Roland Kachler, Wie ist das mit…der Trauer [27]
Stuttgart/ Wien 2007

 

 

 

 

 

William C. Kroen, Da sein, wenn Kinder trauern [28]
Freiburg i .Br. 1998

 

 

 

 

 

Elisabeth Kübler-Ross, Kinder und Tod [29]
München 2011.

 

 

 

 

 

Kerstin Lammer, Den Tod begreifen. Neue Wege der Trauerbegleitung, Neukirchen-Vlyn 5. Aufl. 2010. [30]

 

 

 

Ida Lamp, Karolin Küpper-Popp, Abschied nehmen am Totenbett [31]
3. Aufl. Gütersloh 2006

 

 

 

 

 

Monika Müller, Dem Sterben Leben geben [32]
Die Begleitung sterbender und trauernder Menschen als spiritueller Weg, 6. Aufl. Gütersloh 2004.

 

 

 

 

 

Wunibald Müller, Meine Seele weint [33]
Die therapeutische Wirkung der Psalmen für die Trauerarbeit, Münsterschwarzach 5. Aufl. 2001

 

 

 

 

 

Müller-Lange (Hrsg.): Handbuch Notfallseelsorge [34]
2. Aufl.

 

 

 

 

 

Manfred Otzelberger, Suizid. Das Trauma der Hinterbliebenen [35]
Erfahrungen und Auswege, 5. Aufl. 2010.

 

 

 

 

 

Hans-Balz Peter/ Pascal Mösli (Hrsg.), Suizid…? [36]
Aus dem Schatten eines Tabus

 

 

 

 

 

Wolfgang Picken, Abschied nehmen vom Leben, Erfahrungen mit Sterben, Tod und Trauer wiedergefunden in Bildern von Sieger Köder, Stuttgart 2. Aufl. 2001. [37]

 

 

 

Martina Plieth, Kind und Tod. Zum Umgang mit kindlichen Schreckensvorstellungen und Hoffnungsbildern [38]
Neukirchen-Vluyn 5. Aufl. 2011

 

 

 

 

 

Martina Plieth/U. Itze, Tod und Sterben. Mit Kindern in der Grundschule Hoffnung gestalten [39]
Donauwörth/Dortmund 2002
Zu diesem Buch gibt es auch noch eine CD mit gleichlautendem Titel (Originalstimmen von Kindern und meditative Musik)

 

Heinz Rüegger, Sterben in Würde? [40]
Nachdenken über ein diffenziertes Würdeverständnis

 

 

 

 

 

Monika Specht-Tomann/Doris Tropper, Wir nehmen jetzt Abschied [41]
Kinder und Jugendliche begegnen Sterben und Tod, Düsseldorf 3. Aufl. 2011.
Das Erleben von Verlusten unterschiedlicher Art gehört zu den kindlichen Erfahrungen, die nicht leicht zu bewältigen sind. Und doch: Abschiede, Trennungen, Verlust, Tod und Trauer gehören elementar zum Leben, sind gleichsam „Urerfahrungen“, die unser Leben von der Geburt bis zum Tod begleiten. Das Buch leitet an und befähigt, Kinder und Jugendliche auf die schmerzhaften Erfahrungen von Abschiednehmen und Trauer vorzubereiten und sie dabei zu begleiten.

 

Christoph Stebler, Die drei Dimensionen der Bestattungspredigt [42]
Theologie, Biographie und Trauergemeinde, Zürich 2006

 

 

 

 

 

Dietrich Steinwede und Ingrid Ryssel, Tod und Leben – erzählen und verstehen, Gütersloh 2001. [43]

 

 

 

 

Dieter Strecker, Dem Leben Vertrauen schenken [44]
Heilsame Geschichten für Aufbruch und Veränderung, München 2008

 

 

 

 

 

Johann-Christoph Student (Hg.), Sterben, Tod und Trauer [45]
Handbuch für Begleitende, Freiburg 2004

 

 

 

 

 

Martina Taruttis, In meinem Herzen lebst du weiter [46]
Ein Trauerbegleiter, Kevelaer 2007
Eignet sich als Kondolenzbuch

 

 

 

Daniela Tausch-Flammer/Lis Bickel, Wenn Kinder nach dem Sterben fragen [47]
Ein Begleitbuch für Kinder, Eltern und Erzieher, Freiburg i. Br. 12. Aufl. 2012.

 

 

 

 

 

Roland Uden, Wohin mit den Toten? [48]
Totenwürde zwischen Entsorgung und Ewigkeit, Gütersloh 2006

 

 

 

 

 

Sigrid Zeevaert, Max, mein Bruder [49]
Würzburg 1986

 

 

 

 

 

Antje Jackelen, Zeit und Ewigkeit [50]

 

 

 

 

 

Barbara S. Tarnow, Katharina M. Gladisch, Seele in Not. Notfall-Seelsorge als Hilfe in Grenzsituationen [51]
Gütersloh 2007
Ausgebildete Notfallseelsorger, aber auch ganz »normale« PfarrerInnen in der Gemeinde werden durch plötzliche Todesfälle, Freitode oder Unfälle oft mit Extremsituationen konfrontiert. Auch ohne eine spezielle Ausbildung müssen sie dann entsprechend handeln können, um den Betroffenen Beistand zu leisten.

 

 

 

Friedrich Eras, Nur drei Tage. Zwischen Tod und Bestattung [52]
Leitfaden für die nächsten Angehörigen, München 2004

 

 

 

 

 

Thomas Klie, Performanzen des Todes. Neue Bestattungskultur und kirchliche Wahrnehmung, Stuttgart 2008. [53]

 

 

 

 

 

 

Klaus Dirschauer, Herzliches Beileid. Ein kleiner Knigge für Trauerfälle [54]
München 3. Aufl. 2011

 

 

 

 

 

Ursula Gast (Hg. u.a.) Trauma und Trauer [55]
Impulse aus christlicher Spiritualität und Neurobiologie
Traumatisierte Menschen brauchen mehr als medizinisch-psychologische Behandlung. Ein Buch für Psychotherapeuten, Trauerbegleiter, Seelsorger und Trauernde. Biblische Geschichten und christliche Tradition bergen ein großes Heilungspotenzial, nicht nur für trauernde Menschen, sondern – wie hier erstmals gezeigt wird – als Angebot in Traumabehandlungen. Traumatherapie und Trauerbegleitung können wechselweise voneinander profitieren.

 

 

 

Stephanie Witt-Loers, Sterben, Tod und Trauer in der Schule. Eine Orientierungshilfe, Göttingen 2009. [56]

 

 

 

 

 

 

 

Friederike Rüter, Späte Trauer. Eine Studie zur seelsorglichen Begleitung Trauernder, Leipzig 2009. [57]

 

 

 

 

 

 

Andrea Morgenstern, Gestorben ohne gelebt zu haben. Trauer zwischen Schuld und Scham, Stuttgart 2005. [58]

 

 

 

 

 

 

Roland Kachler, Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leitfaden für die Praxis, 2010. [59]

 

 

 

 

 

 

Petra Hinderer/ Martina Kroth, Kinder bei Tod und Trauer begleiten, Münster 2005. [60]
Konkrete Hilfestellungen in Trauersituationen für Kindergarten, Grundschule und zu Hause

 

 

 

 

Klaus Dirschauer, Mit Worten begraben: Traueransprachen entwerfen und gestalten, Bremen 2012. [61]

 

 

 

 

 

 

Carmen Berger-Zell, Abwesend und doch präsent. Wandlungen der Trauerkultur in Deutschland, Neukirchen-Vluyn 2013. [62]
Menschen sind leiblich und räumlich existierende Wesen, die in Beziehungen und Bezügen leben. Stirbt ein für uns bedeutsames Gegenüber, kommt es zum Abbruch einer Resonanzbeziehung, die lebenswichtig ist. Die Studie zeigt, dass die Neugestaltung der Beziehung mit dem/der Verstorbenen elementarer Bestandteil von Trauer ist. Sie fragt danach: Was kann die Seelsorge dazu beitragen, dass Resonanzräume für eine leiblich lebbare Trauer entstehen können? Und wie gelingt es, die Verstorbenen so in Erinnerung zu halten, dass sie zwar abwesend, aber doch präsent sind?

 

 

Stephanie Witt-Loers, Trauernde Jugendliche in der Schule, Göttingen 2012. [63]
Ein praktisches Handbuch zum Umgang mit Trauerfällen in der Schule.

 

 

 

 

 

Stephanie Witt-Loers, Birgit Halbe, Kindertrauergruppen leiten. Ein Handbuch, Gütersloh 2013. [64]
Die Nachfrage nach Möglichkeiten der Trauerarbeit mit Kindern wächst. Gerade Kindertrauergruppen bieten neue Perspektiven, Kindern in Krisen nach Tod und Verlust angemessen zu begegnen.

 

 

 

 

Chris Paul, Schuld – Macht – Sinn, Gütersloh 2010. [65]
Arbeitsbuch für die Begleitung von Schuldfragen im Trauerprozess.

 

 

 

 

 

Chris Paul, Keine Angst vor fremden Tränen, Gütersloh 2013. [66]
Trauernden Freunden und Angehörigen begegnen
»Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll .« Wie begrüße ich die Kollegin, die nach dem Tod des Mannes wieder zur Arbeit kommt? Wie verhalte ich mich bei der Nachbarin, deren Sohn kürzlich starb? Kann ich meinem Bruder helfen, nach dem Tod seiner Frau nicht zu verzweifeln? Tod und Trauer sind keine einfachen Themen. Vielen Menschen fällt es schwer, mit Trauernden umzugehen. Sie haben Angst, etwas falsch zu machen oder nicht die richtigen Worte zu finden.

 

 

 

[67]Peter Godzik (Hg.), Trauernden nahe sein, Steinmann Verlag 2011. [67]
Ein Lern- und Lebensweg
Ein wichtiges Buch, um zu lernen, wie man Menschen, die trauern, begleiten und trösten kann. Nicht als „leidiger Tröster“ oder irgendwie „besserwisserisch“, sondern mitmenschlich nah, aufmerksam im Begleiten und Zuhören, damit die Trauernden sich so fühlen können: wahrgenommen, begleitet, gehört, verstanden, weitergegangen, geblieben, losgelassen, aufgestanden. Wunderbare Texte aus Literatur, Philosophie, Theologie und Psychologie befördern diese acht Schritte guter Trauerbegleitung.

Peter Godzik (Hg.), Der eigenen Trauer begegnen, Steinmann Verlag 2011. [68]
Ein Lebens- und Lernbuch
Ein Buch, das trauernden Menschen sensibler Wegbegleiter und Helfer sein möchte. Ich kann darin lesen und betrachten, nachdenken und allmählich verstehen. Ich begegne unterschiedlichen Stimmen und Ansichten und finde meinen ganz persönlichen Trauerweg.

 

 

[69]Leitungshandbuch, Sei nahe in schweren Zeiten, Handreichung zur Vorbereitung von Ehrenamtlichen in der Trauerbegleitung, Steinmann Verlag 2011. [70]
Herausgegeben im Auftrag des Diakonischen Werkes Schleswig-Holstein und des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern
Die beiden Bücher „Der eigenen Trauer begegnen“ und „Trauernden nahe sein“ werden durch das Leitungshandbuch didaktisch erschlossen. Die jeweils acht vorgeschlagenen Schritte im Grund- und Vertiefungskurs sind in der Praxis erprobt und haben sich als geeignetes Curriculum für die Abhaltung von Trauerkursen mit Ehrenamtlichen vor Ort bewährt.

 

 

Gabriele Wohmann, Eine gewisse Zuversicht, Stuttgart 2012. [71]
Gedanken zum Diesseits, Jenseits und dem lieben Gott

 

 

 

 

 

Stephanie Witt-Loers, Trauernde Jugendliche in der Familie, Göttingen 2014. [72]

 

 

 

 

 

 

Heinke Geiter, Dass wir das Leben wieder leise lernen, Ludwigsburg 2014. [73]
Wege durch die Trauer gemeinsam gehen – Konzeption eines Trauerseminars in sieben Einheiten – Schriftenreihe Trauer Praxis

 

 

 

 

Bäume wachsen in den Himmel. Sterben und Trauern. Ein Buch für Menschen mit geistiger Behinderung [74]
In drei Lebensgeschichten – Kind, Erwachsener und alter Mensch – versucht das Buch, Anregungen für den Umgang mit Trauer und Tod zu geben. Einfache Sprache, Illustrationen, Fotosequenzen und praktische Handlungsvorschläge helfen Menschen mit geistiger Behinderung, mit dem Thema umzugehen.

 

 

 

 

Doris Joachim-Storch (Hg.), In großer Not, Frankfurt a.M. 2014. [75]
Gottesdienste nach traumatischen Ereignissen
Wenn eine Katastrophe, ein Verbrechen oder ein schweres Unglück die Menschen erschüttert – was können wir tun? Wie organisieren wir uns? Was kann in großer Not Halt geben? Was beten, predigen und singen wir? Diese Fragen entstehenimmer, wenn Menschen plötzlich aus dem Leben gerissen werden.

 

 

 

Ulrike Wagner-Rau (Hrsg.), Zeit mit Toten. Eine Orientierungshilfe der Liturgischen Konferenz, Gütersloh 2015. [76]
Zwischen Tod und Bestattung liegt eine besondere Zeit. Auf den Umgang mit Toten sind viele Menschen aber kaum vorbereitet. Was kann man in dieser Zeit tun?

 

 

 

 

 

Friederike Schuppener, Loslassen dürfen mit allen Sinnen.Texte, Gebete und Rituale in der Begleitung Sterbender und Trauernder, Gütersloh 2015. [77]
Worte und Zeichen gegen die Sprachlosigkeit – entstanden aus vielfältigen Erfahrungen mit sterbenden und trauernden Menschen bietet dieses liturgische Begleitbuch Gebete, Texte, kleine Rituale, kreativ-sinnenfällige Anregungen, Segensworte und Lieder für eine ganzheitliche Begleitung Sterbender und Trauernder.

 

 

 

Dagmar Knecht, Mit jedem Leben endet eine Weltgeschichte. Praxisimpulse für besondere Bestattungen. Mit CD-ROM, Gütersloh 2015. [78]
Praxishilfen und Impulse für besondere Bestattungen Bestattungen sind ein wesentlicher Teil der Arbeit von Pfarrerinnen und Pfarrern. Immer häufiger begegnen ihnen dabei Fragen, Wünsche und Situationen jenseits der traditionellen Dorfgemeinde, die es heute immer seltener gibt: Bestattung in Großstädten im 20- bis 30-Minutentakt, Bestattung an besonderen Orten, Bestattung mit „Wunschliedern“ aus der modernen Popmusik, Bestattung mit im Raum Kirche ungewöhnlichen Symbolen oder besonderen Aktionen, Trauergottesdienste für Angehörige von Verstorbenen, die aus der Kirche ausgetreten sind. Dagmar Knecht hat Bausteine, Modelle, Gottesdienstelemente, Predigtentwürfe für Bestattungen zusammengestellt, die diesen »modernen« Gegebenheiten und Bedingungen Rechnung tragen.

 

 

 

Birgit Heller, Wie Religionen mit dem Tod umgehen. Grundlagen für die interkulturelle Sterbebegleitung, 2012. [79]
Religionen geben Antworten auf den Tod. Sie deuten den Tod als Übergang in eine andere Existenzform und prägen verschiedene menschliche Sterbekulturen. Will man Bedingungen für ein menschliches und menschenwürdiges Sterben schaffen, muss man daher die kulturellen und religiös-weltanschaulichen Differenzen zwischen Menschen beachten.

 

 

 

 

Heinzpeter Hempelmann (Hg.) / Benjamin Schließer (Hg.) / Corinna Schubert (Hg.) u.a., Handbuch Bestattung, Neukirchen-Vluyn 2015. [80]
Impulse für eine milieusensible kirchliche Praxis
Im Bereich der Bestattung ist es in den letzten Jahrzehnten zu einem radikalen Wandel der Kultur gekommen. Dieser zeigt sich v. a. in einer Ausdifferenzierung der Bestattungen. Das Buch geht von der These aus, dass die Lebensweltforschung einen wertvollen Beitrag zur Beantwortung der Fragen leisten kann, wie dieser Prozess des Wandels und der Individualisierung zu verstehen ist und wie auf ihn angemessen, die Kommunikation fördernd, zu reagieren ist. Für evangelische Trauerfeiern ist dabei zu beachten, dass die Kommunikation des Evangeliums zentrales Ziel von Bestattung im Raum evangelischer Kirche ist. Wie können diese Feiern sowohl milieusensibel als auch evangelisch gestaltet werden?