Trauer

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Eva Gösken, Die Hüterin der Verwandlungen. Über das schöpferische in der Trauer

2003

Die Trauer befähigt den Menschen, eine schöpferische lebensbejahende Antwort auf die Erfahrung des Todes und das Wissen um die eigene Sterblichkeit zu geben. Als "Hüterin der Verwandlungen" ist die Trauer das Bindeglied im Prozess des "Stirb und werde". Die Unfähigkeit zu trauern oder die Vermeidung der Trauer hingegen bergen die Gefahr in sich, dass dieser Zusammenhang schöpferischen Werdens zerreißt und Leben und Tod in den zerstörerischen Gegensatz von "Sein oder Nichtsein" geraten, sowohl individuell wie kollektiv.

Das vorliegende Buch setzt sich mit Trauer in diesem Spannungsfeld auseinander. Die Autorin verbindet dabei Erfahrungen aus der praktischen Trauerbegleitung mit der theoretischen Reflexion der Trauer unter kulturanthropologischen, entwicklungspsychologischen, philosophischen, soziologischen, kunsttheoretischen und literarischen Aspekten. Das Buch zeigt auch Ansätze einer neu sich entwickelnden Kultur der Trauer auf und reflektiert ihre Bedeutung für individuelle wie kulturelle Entwicklungsprozesse.

Eva Gösken, Die Hüterin der Verwandlungen. Über das schöpferische in der Trauer, Athena Verlag 2003.
ISBN: 3898961478

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Publikationsdatum dieser Seite: Donnerstag, 22. Februar 2018 14:11