Sterbebegleitung

Buchtipps

Literatur Angelika Daiker / Judith Bader-Reissing, Versöhnt sterben. Palliative Care im Licht der letzten sieben Worte Jesu, Ostfilden 2014.
Die Kunst des Abschiednehmens. - Was brauchen Sterbende, um zufrieden und versöhnt Abschied nehmen zu können? Nach vielen Jahren in der Hospizarbeit sind Angelika Daiker und Judith Bader-Reissing überzeugt: Was wesentlich ist für ein erfülltes Leben, das hilft auch für ein gutes Sterben.

Literatur Frank Heinrich / Uwe Heimowski, Ich lebe! Ein Plädoyer für die Würde des Menschen, Neukirchen-Vluyn 2016.
In Verantwortung vor Gott und den Menschen und im Bewusstsein unserer besonderen deutschen Geschichte sagt dieses Buch Ja zur Würde des Menschen. Die Autoren halten ein Plädoyer für den Lebensschutz, ohne zu sehr in die Theorie abzudriften. Stattdessen lassen sie Menschen zu Wort kommen, die die Würde ihrer behinderten oder kranken Kinder oder der Menschen, die sie pflegen, tagtäglich erleben.

Literatur Gian Domenico Borasio, Über das Sterben, 4. Aufl. 2015.
Gian Domenico Borasio gilt als einer der führenden Palliativmediziner Europas. Ihm ist es maßgeblich zu verdanken, dass sich heute jeder Medizinstudent in Deutschland in seiner Ausbildung mit der Begleitung Sterbender und ihrer Familien auseinandersetzen muss. Seit vielen Jahren steht er für eine Medizin am Lebensende, die das Leiden lebensbedrohlich Erkrankter lindert, ihre Lebensqualität und die ihrer Angehörigen verbessern will - statt künstlich den Sterbeprozess zu verlängern. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde er durch sein engagiertes Eintreten für ein Gesetz über Patientenverfügungen.

Literatur Renate Werner, Zuhause sterben, München 2015.
Ratgeber
Die meisten Menschen antworten auf die Frage, wo sie denn einmal sterben wollen: "Zuhause!" In Würde, ohne Schmerzen, gut versorgt und nicht allein. In anderen Fällen sind unheilbar Kranke gezwungen, in den eigenen vier Wänden zu sterben, weil kein Hospizplatz frei ist. Verständlicherweise fühlen sich die Angehörigen überfordert. Das Buch bietet ausführliche Informationen, Musterbriefe und Checklisten, aber auch ermutigende Geschichten von Schwerkranken und ihren Nahestehenden, Ärztinnen, Schmerztherapeuten, Pflegekräften, Juristen und einem Seelsorger. Mit ihrem geballten Wissen und ihrer Erfahrung Tod und Sterben bietet das Buch alles an Hilfestellung und Orientierung, was Angehörige und auch Betroffene selbst brauchen.

Nachrichten Diakonie Hessen (Hrsg.), Mit Sterbenden leben - achtsam sein. Handreichung, 2015.
Die Diakonie Hessen gibt eine Handreichung zur umfassenden Begleitung von sterbenden Menschen heraus. "Es geht um die Würde von Sterbenden", sagt Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen. "Und die gilt unabhängig von Lebenssituation und sozialem Status und hört bei Wohnungslosigkeit und Strafvollzug nicht auf." Die Broschüre "Mit Sterbenden leben - achtsam sein" erscheint vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion im Bundestag zum medizinisch assistierten Suizid sowie zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung. Die Handreichung zeigt die Facetten des Lebens sterbender Menschen auf und stellt dar, wie Menschen am Lebensende eine würdevolle und achtsame Betreuung und Versorgung erhalten können.

Literatur Reimer Gronemeyer/ Andreas Heller, In Ruhe sterben. Was wir uns wünschen und was die moderne Medizin nicht leisten kann, München 2014.

Literatur Andreas Heller u.a. (Hg.), Geschichte der Hospizbewegung in Deutschland, Esslingen 2. Aufl. 2012.

Literatur Irmgard Icking, Interreligiöse Spiritualität im Hospiz: Raum und Resonanz geben Palliative Care verstehen - Band 2, Esslingen 2015.

Literatur Sandra Wiedemann, Am Ende aller guten Hoffnung. Sterbehilfe im Mutterleib? 2014.

Literatur Monika Specht-Tomann, Der letzte Wunsch: Zu Hause sterben, Stuttgart 2014.
Impulse für pflegende Angehörige
Zu Hause sterben, im vertrauten Umfeld, selbstbestimmt und im Kreis der Familie - das wünschen sich viele Menschen. Diese Situation ist oftmals eine Heraus-forderung für die pflegenden Angehörigen. Monika Specht-Tomann, Ausbilderin im Sozialbereich, zeigt, wie Pflege so organisiert werden kann, dass Nähe und Distanz gewahrt bleiben. Und wie man damit umgeht, wenn eine Pflege zu Hause nicht mehr möglich ist. Einfühlsam begleitet die Psychologin die Betroffenen und erschließt Kraftquellen, die in dieser schweren Zeit guttun

Literatur Elisabeth Kübler-Ross, Interviews mit Sterbenden, Stuttgart 2014.
Elisabeth Kübler-Ross hat die Sicht auf Tod und Sterben revolutioniert. Sie beschreibt die fünf Phasen des Sterbens: von der Leugnung über die Wut bis zur Zustimmung in das Unausweichliche. Sie zeigt anschaulich, was Sterbende bewegt und wie wichtig es ist, in Kontakt und im Gespräch zu bleiben. Ein Klassiker in Neuauflage, der die ermutigende Einsicht vermittelt, dass die Beschäftigung mit dem Thema das Leben kostbarer macht. Mit einer ausführlichen Einleitung des Palliativmediziners Christoph Student.

Literatur Gisela Hinsberger, Weil es dich gibt
Aufzeichnungen über das Leben mit meinem behinderten Kind, 2014.
Die Ärzte gehen von einem Abbruch der Schwangerschaft aus, als sich abzeichnet, dass das Kind behindert sein wird. Gisela Hinsberger kann und will sich darauf nicht einlassen. Sofie wird mit einer Querschnittslähmung geboren. Die Eltern begleiten ihre Tochter auf ihrem kurzen, manchmal leidvollen, oft aber auch lebensfrohen Weg, bis sie kurz nach dem fünften Geburtstag Abschied nehmen müssen. Und sie erfahren: Glück bedeutet eben nicht Leidfreiheit, sondern wird an unerwarteter Stelle geschenkt.

Literatur Gabriele Wohmann, Eine gewisse Zuversicht, Stuttgart 2012.
Gedanken zum Diesseits, Jenseits und dem lieben Gott

Literatur Dietrich Niethammer, Wenn ein Kind schwer krank ist: Über den Umgang mit der Wahrheit, Suhrkamp Verlag 2010.
Band 11 der Reihe medizinHuman, herausgegeben von Dr. Bernd Hontschik
Noch heute ist man der Ansicht, schwerkranke Kinder und Jugendliche vor dem Wissen um ihre Krankheit oder ihren bevorstehenden Tod schützen zu müssen. Die Folgen dieser »Rücksichtnahme«, dieser oft hilflosen Täuschungsversuche von Ärzten und Eltern, sind allerdings erschütternd:

Literatur CD-ROM Leitungshandbuch, Sei nahe in schweren Zeiten, Handreichung zur Vorbereitung von Ehrenamtlichen in der Trauerbegleitung, Steinmann Verlag 2011.
Herausgegeben im Auftrag des Diakonischen Werkes Schleswig-Holstein und des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern
Die beiden Bücher "Der eigenen Trauer begegnen" und "Trauernden nahe sein" werden durch das Leitungshandbuch didaktisch erschlossen. Die jeweils acht vorgeschlagenen Schritte im Grund- und Vertiefungskurs sind in der Praxis erprobt und haben sich als geeignetes Curriculum für die Abhaltung von Trauerkursen mit Ehrenamtlichen vor Ort bewährt.

Literatur Platz da, ich lebe! Prando Verlag 2. Aufl. 2012.
Ein Haus zum Sterben voller Leben: Die Kinder und Jugendlichen des Hospiz Balthasar. Herausgegeben von Peter Prange.
Im Kinder- und Jugendhospiz Balthasar leben Kinder und Jugendliche, für die es keine Heilung gibt. Dieses Buch soll ein kleines Denkmal sein für die jungen Menschen, die in ihrem kurzen Leben mehr erfahren als die meisten von uns. Damit etwas von ihnen bleibt, wenn sie nicht mehr sind. In diesem Buch hinterlassen sie eine Botschaft für ihre Familie - und für uns alle. Ihre Erfahrungen zeigen, was für ein Geschenk das Leben ist.

Literatur Martina Holder-Franz, "... dass du bis zuletzt leben kannst.", Zürich 2012.
Spiritualität und Spiritual Care bei Cicely Saunders

Literatur Peter Godzik, Hospizlich engagiert, Steinmann Verlag 2011.
Erfahrungen und Impulse aus drei Jahrzehnten
Die in diesem wichtigen Buch versammelten Beiträge dokumentieren die Entwicklung der Hospizarbeit in Deutschland über einen Zeitraum von 24 Jahren. Der Autor ist Nordelbischer Beauftragter für die Begleitung Sterbender in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Schleswig-Holstein.

Peter Godzik (Hg.), Die Kunst der Sterbebegleitung, Steinmann Verlag 2013.
Handbuch zur Begleitung Schwerkranker und Sterbender
Mit diesem Buch möchten Herausgeber und Verlag erreichen, dass Menschen, die Sterbende begleiten, in die Lage versetzt werden, ein geeignetes Begleitbuch für ihre persönliche Vorbereitung auf das Sterben und den einsetzenden Trauerprozess zur Verfügung zu haben. Gerade in solchen Fällen hat sich die vorliegende Sammlung besonders bewährt.

Literatur Gariele Wohmann, Sterben ist Mist, der Tod aber schön. Träume vom Himmel, Stuttgart 2010.

Ida Lamp, Karolin Küpper-Popp, Abschied nehmen am Totenbett
3. Aufl. Gütersloh 2006

Ulrich Knellwolf / Heinz Rüegger, In Leiden und Sterben begleiten
Kleine Geschichten, Ethische Impulse, Zürich 2004

Kalheinz Häfner, Immer noch lebenswert
Vom sorgsamen Umgang mit der letzten Lebensphase, München 2008

Elke Schölper (Hg.), Sterbende begleiten lernen
Das Celler Modell zur Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung, Gütersloh 4. akualisierte Auflage 2014
Ein neuer Kurs mit sorgfältig aufbereitetem Material, der Ehrenamtliche in ihrem wichtigen Handlungsfeld vorbereitet, unterstützt und begleitet.

Stefanie Schardien, Sterbehilfe als Herausforderung für die Kirchen
Gütersloh 2007
Eine ökumenisch-ethische Untersuchung konfessioneller Positionen

Literatur Daniela Tausch, Sterbenden Nahe sein. Was können wir tun? Kamphausen Verlag 2010.
Hilfreich begleiten

Heinz Rüegger, Sterben in Würde?
Nachdenken über ein diffenziertes Würdeverständnis

Eric-Emmanuel Schmitt, Oskar und die Dame in Rosa
Zürich 2003
"Nur der liebe Gott darf mich wecken!"

Martin Odermatt, Ich wurde zu Sand und Wasser. Erfahrungen und Reflexionen an der Grenze zum Tod
Zürich 2005

Literatur Meike Schneider, Ich will mein Leben tanzen. 2. Aufl. Neukirchen-Vluyn 2011.
Tagebuch einer Theologiestudentin, die den Kampf gegen Krebs verloren hat
Leukämie - diese Diagnose wird für Meike zum Todesurteil. Aber die Theologiestudentin kämpft bis zum letzten Atemzug. Und sie schreibt Tagebuch. Wer das anrührende und aufwühlende Zeugnis dieser jungen Frau liest, spürt den Glauben, der sie trug. Mit einem Vorwort von José Carreras.

Anke Ilmonen, ...als hätt der Himmel die Erde still geküsst
Abschied von Sara, Schwarzenfeld 2007

Karlheinz Häfner, Die Angst vor dem Sterben
München 2007
Vom Umgang mit dem verdrängten Gefühl

Monika Müller, Dem Sterben Leben geben
Die Begleitung sterbender und trauernder Menschen als spiritueller Weg, 6. Aufl. Gütersloh 2004.

Gebete - Lyrik - Meditation
Ich fühle mich
Ich lebe mit

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Publikationsdatum dieser Seite: 2016-11-20