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Chris Paul spricht über Schuldfragen im Trauerprozess

Vortrag und Studientag am 3. und 4. Februar 2012

Die Beschäftigung mit dem Thema Schuld ist für manche Hinterbliebene ein wesentliches Element der Verlustverarbeitung:
Hätte der Tod verhindert werden können? Habe ich mich, haben andere sich falsch verhalten? Vorwürfe gegenüber anderen oder
gegen sich selbst drängen sich häufig quälend auf. Was ist Schuld? Wie umgehen mit Schuld? Wie entstehen Schuldkonstruktionen, wie wirken sie und warum können sie für Trauernde manchmal sehr wichtig sein? In dem Seminar geht es darum umfassende, ungewöhnliche und gerade dadurch erhellende Klärungen zu einem oft so unsinnig und undurchsichtig
erscheinenden Phänomen zu entdecken und zu erfahren, wie Schuldvorwürfen im Trauerprozess sinnvoll und hilfreich begegnet
werden kann.
Die Veranstalltungen richten sich an Pfarrerinnen und Pfarrer, Pädagoginnen und Pädagogen, Haupt- und Ehrenamtliche in der Begleitung von Menschen.

Der Vortrag findet am Freitag, 03. Februar 2012, um 19.00 Uhr statt. Er ist obligatorisch für am Seminar Beteiligte, offen für alle Interessierte.

Ort: 64283 Darmstadt, Haus Stadtmission Darmstadt, Merckstraße 24.

Der Studientag findet am 04. Februar 2012 von 09.00 - 17.00 Uhr statt. Anmeldung erfolgt über das Zentrum Seelsorge in Friedberg (Hessen), eine Einrichtung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Anmeldeschluss ist der 16. Januar 2012.


Ort: 64331 Weiterstadt, Erica-Küppers-Haus, Herrngartenweg 5.


Kosten: 60,- € (inkl. Kaffee, Tee, Mittagessen). Für Übernachtung muss selbst gesorgt werden, eine Hotelliste für Weiterstadt
kann angefragt werden.


Chris Paul ist Sozialpsychologin und Fachautorin. Sie setzt Akzente in der deutschen Trauerszene und arbeitet
auch international als Dozentin. Ihre Bücher sind Standardwerke für Betroffene und Fachleute. Ihr gelingt es, auch komplizierte
theoretische Zusammenhänge allgemein zugänglich zu machen. Die von ihr entwickelte und durchgeführte Seminararbeit mit Angehörigen nach Suizid ist europaweit einmalig. Frau Paul setzt sich seit vielen Jahren für die angemessene Begleitung von Menschen mit erschwerter Trauer ein.


 

 

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Publikationsdatum dieser Seite: Montag, 18. Dezember 2017 14:53