Nachrichtenarchiv

zurück

Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder in Wuppertal-Vohwinkel

Unsere toten Kinder sind nie vergessen

Wie kann man mit dem Verlust eines Kindes weiterleben? Was trägt und tröstet verwaiste Eltern und zurückbleibende Geschwister? Präses Schneider kennt er diese Fragen aus dem eigenen Erleben: Am 3. Februar 2005 starb seine jüngste Tochter Meike im Alter von 22 Jahren an Leukämie. Nicht zuletzt deshalb hat er die Predigt im diesjährigen Gottesdienst zur Erinnerung an verstorbene (Geschwister-)Kinder übernommen.

Seit 2003 gibt es diese besondere Trauerstätte auf dem Friedhof im Wuppertaler Westen, die in ihrer Art wohl einzigartig ist. "Ich kenne sonst keinen so gestalteten, ausgewiesenen Trauerort auf einem Friedhof", stellt die Vohwinkeler Pfarrerin Sylvia Wiederspahn fest: "Gleich welches Schicksal uns ereilt und wie lange der Tod unserer Kinder auch her ist - sie sind nie vergessen, bleiben immer Teil unseres Lebens." Deshalb sei es für Eltern und Angehörige gut und hilfreich, einen Ort der Trauer und des Erinnerns zu haben. An der Trauerstätte findet einmal pro Jahr auch ein Gottesdienst für verwaiste Eltern und Geschwister statt, an dem bis zu 70 Menschen teilnehmen. Der Gottesdienst am 21. September beginnt in der benachbarten Friedhofskapelle und endet an der Trauerstätte.

Gebete - Lyrik - Meditation
Ich fühle mich
Ich lebe mit

Copyright ©2018 Trauernetz in der Evangelischen Kirche | Datenschutz | Impressum
Publikationsdatum dieser Seite: Donnerstag, 22. Februar 2018 14:11