Gottesdienst: die Beisetzung gestalten

Die Bestattung hat zwei Elemente: den Gottesdienst in der Kirche oder einer Trauerhalle und die Handlung am Grab. Die Abfolge ist örtlich verschieden. Im Trauergottesdienst soll Zeit und Gelegenheit sein für Trauer und Klage, Stille und Fürbitte. Das Leben der bzw. des Verstorbenen kommt in angemessener Weise zur Sprache. Biblische Texte und eine Ansprache stellen den Bezug zwischen dem vergangenen Leben und der bergenden Liebe Gottes her. Die Verkündigung geschieht im Glauben an die Auferweckung der Toten, der Sterbe- und Todeserfahrungen und Trauer umschließt, ohne sie beschönigen zu wollen.

Der Trauergottesdienst ist ein Handeln der versammelten Gemeinde. Hinterbliebene, Freunde, Kolleginnen und Kollegen, Nachbarn und Kirchengemeinde begehen den Gottesdienst gemeinsam. Damit die Feier den Bedürfnissen der Trauernden entspricht und dem vergangenen Leben gerecht wird, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die Feier individuell zu gestalten. Dies betrifft vor allem die Auswahl von Instrumentalmusik und Liedern, Bibelstellen und anderen ansprechenden Texten.

Sie haben im Gespräch mit dem Bestattungsinstitut und der Pfarrerin, dem Pfarrer viele Möglichkeiten, die Feier mit zu gestalten. Aus Erfahrung zahlreicher Beerdigungen möchten wir Ihnen empfehlen, die Bestattung rechtzeitig sorgfältig vorzubereiten. Sie tun sich leichter, wenn Sie sich nicht direkt im Angesicht des Todes befinden. Sprechen Sie offen über Ihre Wünsche mit der Pfarrerin, dem Pfarrer.

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Publikationsdatum dieser Seite: 2016-11-20