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Ein Psalm (121) - Ich schließe meine Augen zu Dir, Gott

von Silke Hamburger

Ich schließe meine Augen zu Dir, Gott.

Woher kommt mir Hilfe?

Der Mond wirft seinen Schein über die Berge.

Lass mich mit ihm still sein und warten.

Klänge streicheln wie Wind meine Haut.

Lass mich in ihnen ruhig werden und hoffen.

Mein Vertrauen lege ich vor Dich,

Meinen Glauben, daß es gut ist bei Dir.

Daß Einzigartigkeit erkennbar bleibt,

Auch durch die Auferstehung hindurch.

Daß Liebgewonnenes erhalten bleibt,

Geborgen in Deinen zärtlichen Armen.

Ich schrie laut zu Dir durch jene Nacht,

Drohte Dir, da ich ins Nichts zu stürzen drohte.

Konnte nichts tun, als Dich tun zu lassen,

Als zu glauben, daß Du behütest vor allem Übel.

Du hast Dich des gequälten Herzens angenommen,

Und die Liebe als Sehnsucht zwischen Himmel und Erde gehängt,

Daß meine Seele daran zerbricht im Licht des Tages,

Nachts Traurigkeit mich sanft in weinenden Schlaf wiegt.

Ich schließe meine Augen zu Dir, Gott.

Woher kommt mir Hilfe?

Lass mich still sein und warten.

Lass mich ruhig werden und glauben,

Daß es gut ist bei Dir.

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Publikationsdatum dieser Seite: Donnerstag, 22. Februar 2018 14:11