Buchtipps

Neue Bücher in unserer Bibliothek

Literatur Angelika Daiker / Judith Bader-Reissing, Versöhnt sterben. Palliative Care im Licht der letzten sieben Worte Jesu, Ostfilden 2014.
Die Kunst des Abschiednehmens. - Was brauchen Sterbende, um zufrieden und versöhnt Abschied nehmen zu können? Nach vielen Jahren in der Hospizarbeit sind Angelika Daiker und Judith Bader-Reissing überzeugt: Was wesentlich ist für ein erfülltes Leben, das hilft auch für ein gutes Sterben.

Literatur Kachler, Roland / Majer-Kachler, Christa, Gemeinsam trauern - gemeinsam weiter lieben. Das Paarbuch für trauernde Eltern, Stuttgart 2013.
Der Tod eines Kindes ist für Eltern eine Katastrophe. Zerbricht daran auch die Partnerschaft?

Literatur Heinzpeter Hempelmann (Hg.) / Benjamin Schließer (Hg.) / Corinna Schubert (Hg.) u.a., Handbuch Bestattung, Neukirchen-Vluyn 2015.
Impulse für eine milieusensible kirchliche Praxis
Im Bereich der Bestattung ist es in den letzten Jahrzehnten zu einem radikalen Wandel der Kultur gekommen. Dieser zeigt sich v. a. in einer Ausdifferenzierung der Bestattungen. Das Buch geht von der These aus, dass die Lebensweltforschung einen wertvollen Beitrag zur Beantwortung der Fragen leisten kann, wie dieser Prozess des Wandels und der Individualisierung zu verstehen ist und wie auf ihn angemessen, die Kommunikation fördernd, zu reagieren ist. Für evangelische Trauerfeiern ist dabei zu beachten, dass die Kommunikation des Evangeliums zentrales Ziel von Bestattung im Raum evangelischer Kirche ist. Wie können diese Feiern sowohl milieusensibel als auch evangelisch gestaltet werden?

Literatur Birgit Heller, Wie Religionen mit dem Tod umgehen. Grundlagen für die interkulturelle Sterbebegleitung, 2012.
Religionen geben Antworten auf den Tod. Sie deuten den Tod als Übergang in eine andere Existenzform und prägen verschiedene menschliche Sterbekulturen. Will man Bedingungen für ein menschliches und menschenwürdiges Sterben schaffen, muss man daher die kulturellen und religiös-weltanschaulichen Differenzen zwischen Menschen beachten.

Literatur Caitlin Doughty, Fragen Sie Ihren Bestatter. Lektionen aus dem Krematorium, München 2016.
Wie befördert man übergewichtige Tote aus dem obersten Stockwerk auf die Straße? Wie geht man mit den schockierten Angehörigen um? Und wie bekommt man die Knochen in die Urne? In ihrem unter die Haut gehenden Memoir berichtet Caitlin Doughty in teils komischen, teils bizarren Szenen von ihrer etwas anderen Arbeit. Ein eindrucksvolles Plädoyer dafür, unsere Toten nicht länger hinter einem Vorhang aus Angst und Tabus verschwinden zu lassen.

Literatur Benita Joswig, Wortflügel. Briefe eines langen Abschieds, 2015.
Benita Joswig, Theologin und Künstlerin, lässt in Briefen und Artikeln die Öffentlichkeit an ihrem vom Tode bedrohten Leben teilnehmen. "Wer schreibt lebt", so formulierte sie. Ihr war es ein Bedürfnis sich mitzuteilen. Aus den Mails, die sie in den letzten zwei Jahren ihres Lebens an Freundinnen und Freunde schrieb, entstand ein persönliches und zugleich theologisches Buch.

Literatur Frank Heinrich / Uwe Heimowski, Ich lebe! Ein Plädoyer für die Würde des Menschen, Neukirchen-Vluyn 2016.
In Verantwortung vor Gott und den Menschen und im Bewusstsein unserer besonderen deutschen Geschichte sagt dieses Buch Ja zur Würde des Menschen. Die Autoren halten ein Plädoyer für den Lebensschutz, ohne zu sehr in die Theorie abzudriften. Stattdessen lassen sie Menschen zu Wort kommen, die die Würde ihrer behinderten oder kranken Kinder oder der Menschen, die sie pflegen, tagtäglich erleben.

Claudia Cardinal, Alles, nur kein Kinderkram. Was trauernde Kinder und Jugendliche brauchen, Ostfildern 2012.
Wenn Kinder und Jugendliche trauern, ist die Sensibilität von Erwachsenen besonders gefordert. »Ihre Hoffnungslosigkeit und ihre Ohnmacht sind das Allerschlimmste«, sagt die bekannte Trauerbegleiterin Claudia Cardinal und gibt zahlreiche Hilfestellungen und Tipps, wie Eltern, Angehörige und Freunde darauf reagieren können.

Literatur Hubert Böke, Mein Herz ist wie April. Geschichten vom Trauern und vom Leben, Ostfildern 2016.
In der Trauer reicht der Erfahrungshorizont von bitterer Kälte und Dunkelheit bis hin zum Aufbrechen zarter Knospen im ersten milden Frühlingslicht. So gesehen erfasst der April wie kein anderer Monat die Gefühlswelt Trauernder. Diese Erfahrung nimmt der Seelsorger und Trauerbegleiter Hubert Böke auf und webt sie wie einen roten Faden in seine Geschichten ein.


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Publikationsdatum dieser Seite: 2016-11-20