Buchtipps

Neue Bücher in unserer Bibliothek

Literatur Birgit Heller, Wie Religionen mit dem Tod umgehen. Grundlagen für die interkulturelle Sterbebegleitung, 2012.
Religionen geben Antworten auf den Tod. Sie deuten den Tod als Übergang in eine andere Existenzform und prägen verschiedene menschliche Sterbekulturen. Will man Bedingungen für ein menschliches und menschenwürdiges Sterben schaffen, muss man daher die kulturellen und religiös-weltanschaulichen Differenzen zwischen Menschen beachten.

Literatur Benita Joswig, Wortflügel. Briefe eines langen Abschieds, 2015.
Benita Joswig, Theologin und Künstlerin, lässt in Briefen und Artikeln die Öffentlichkeit an ihrem vom Tode bedrohten Leben teilnehmen. "Wer schreibt lebt", so formulierte sie. Ihr war es ein Bedürfnis sich mitzuteilen. Aus den Mails, die sie in den letzten zwei Jahren ihres Lebens an Freundinnen und Freunde schrieb, entstand ein persönliches und zugleich theologisches Buch.

Literatur Angelika Daiker / Anton Seeberger, Wortbrüche. Klagegebete für Trauernde, Düsseldorf 2011.

Literatur Dagmar Knecht, Mit jedem Leben endet eine Weltgeschichte. Praxisimpulse für besondere Bestattungen. Mit CD-ROM, Gütersloh 2015.
Praxishilfen und Impulse für besondere Bestattungen Bestattungen sind ein wesentlicher Teil der Arbeit von Pfarrerinnen und Pfarrern. Immer häufiger begegnen ihnen dabei Fragen, Wünsche und Situationen jenseits der traditionellen Dorfgemeinde, die es heute immer seltener gibt: Bestattung in Großstädten im 20- bis 30-Minutentakt, Bestattung an besonderen Orten, Bestattung mit "Wunschliedern" aus der modernen Popmusik, Bestattung mit im Raum Kirche ungewöhnlichen Symbolen oder besonderen Aktionen, Trauergottesdienste für Angehörige von Verstorbenen, die aus der Kirche ausgetreten sind. Dagmar Knecht hat Bausteine, Modelle, Gottesdienstelemente, Predigtentwürfe für Bestattungen zusammengestellt, die diesen »modernen« Gegebenheiten und Bedingungen Rechnung tragen.

Literatur Harald-Alexander Korp, Am Ende ist nicht Schluss mit lustig.Humor angesichts von Sterben und Tod. Mit Karikaturen von Karl-Horst Möhl, Gütersloh 2014.
"Der Tod lächelt uns alle an. Das einzige, was man machen kann: zurücklächeln." Krankheit, Sterben und Tod - da gibt es nichts zu lachen, oder? Harald-Alexander Korp sieht das ganz anders. Lachen wirkt entspannend, hilft Sprachlosigkeit zu durchbrechen und schafft Erleichterung. In diesem Buch schildert er, wie der Humor dabei hilft, Sterben und Tod besser zu bewältigen. Menschen am Lebensende, Angehörige und vor allem Pflegende erfahren hier, wie der Humor als Widersacher der Angst auf spielerische Weise Distanz schafft und die Kraft für das Loslassen stärkt.  

Literatur Gian Domenico Borasio, Über das Sterben, 4. Aufl. 2015.
Gian Domenico Borasio gilt als einer der führenden Palliativmediziner Europas. Ihm ist es maßgeblich zu verdanken, dass sich heute jeder Medizinstudent in Deutschland in seiner Ausbildung mit der Begleitung Sterbender und ihrer Familien auseinandersetzen muss. Seit vielen Jahren steht er für eine Medizin am Lebensende, die das Leiden lebensbedrohlich Erkrankter lindert, ihre Lebensqualität und die ihrer Angehörigen verbessern will - statt künstlich den Sterbeprozess zu verlängern. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde er durch sein engagiertes Eintreten für ein Gesetz über Patientenverfügungen.

Literatur Renate Werner, Zuhause sterben, München 2015.
Ratgeber
Die meisten Menschen antworten auf die Frage, wo sie denn einmal sterben wollen: "Zuhause!" In Würde, ohne Schmerzen, gut versorgt und nicht allein. In anderen Fällen sind unheilbar Kranke gezwungen, in den eigenen vier Wänden zu sterben, weil kein Hospizplatz frei ist. Verständlicherweise fühlen sich die Angehörigen überfordert. Das Buch bietet ausführliche Informationen, Musterbriefe und Checklisten, aber auch ermutigende Geschichten von Schwerkranken und ihren Nahestehenden, Ärztinnen, Schmerztherapeuten, Pflegekräften, Juristen und einem Seelsorger. Mit ihrem geballten Wissen und ihrer Erfahrung Tod und Sterben bietet das Buch alles an Hilfestellung und Orientierung, was Angehörige und auch Betroffene selbst brauchen.

Literatur Rüggeberg, Bernadette / Rüggeberg, Klaus / Rüggeberg, Lea, Plötzlich Tod, Stuttgart 2013.
Als Familie weiterleben
Tobias (30) stirbt bei einem Unfall im Urlaub. Freunde und Familie bleiben fassungslos zurück. Hier erzählen seine Eltern und seine drei Schwestern, wie sie die ersten Trauerjahre überstanden haben. Jeder auf seine Weise. Sie umkreisen Themen, die jeden Trauernden beschäftigen.

Literatur Anja Kieffer, Opas Reise zu den Sternen. Ein Kinderbuch zu Tod und Trauer, Gütersloh 2014.
Alle Menschen sind Sterne, bevor sie auf die Erde kommen - das glaubt zumindest Jakobs Papa. Und da ist für den Jungen alles klar: Der Opa ist einfach wieder zu seinen Freunden zurück in den Himmel. Papa sagt, Tod ist nur ein Wort. Es bedeutet, dass die Zeit auf der Erde zu Ende ist. Für den Opa hat jetzt die Zeit bei den Sternen angefangen.

Literatur Friederike Schuppener, Loslassen dürfen mit allen Sinnen.Texte, Gebete und Rituale in der Begleitung Sterbender und Trauernder, Gütersloh 2015.
Worte und Zeichen gegen die Sprachlosigkeit - entstanden aus vielfältigen Erfahrungen mit sterbenden und trauernden Menschen bietet dieses liturgische Begleitbuch Gebete, Texte, kleine Rituale, kreativ-sinnenfällige Anregungen, Segensworte und Lieder für eine ganzheitliche Begleitung Sterbender und Trauernder.

Literatur Ulrike Wagner-Rau (Hrsg.), Zeit mit Toten. Eine Orientierungshilfe der Liturgischen Konferenz, Gütersloh 2015.
Zwischen Tod und Bestattung liegt eine besondere Zeit. Auf den Umgang mit Toten sind viele Menschen aber kaum vorbereitet. Was kann man in dieser Zeit tun?


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Publikationsdatum dieser Seite: 2016-01-28